Gottesdienst – anKnüpfen | Zeitschrift für Konfirmandenarbeit https://anknuepfen.de Zeitschrift für Konfi-Arbeit, Material und Ideen Sun, 26 Jun 2022 06:26:42 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.1 https://anknuepfen.de/wp-content/uploads/2021/11/favicon-transparend_rund-1.png Gottesdienst – anKnüpfen | Zeitschrift für Konfirmandenarbeit https://anknuepfen.de 32 32 Konfi 3: Kinder erleben Taufe und Abendmahl https://anknuepfen.de/konfi-3-kinder-erleben-taufe-und-abendmahl/ https://anknuepfen.de/konfi-3-kinder-erleben-taufe-und-abendmahl/#respond Wed, 19 Jan 2022 07:58:47 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=616 An dieser Stelle ein Literaturtipp aus der Redaktion: Gute Ideen, die man auch für „Konfi 3“ verwenden kann, finden sich in dem Buch „Kinder erleben Taufe und Abendmahl“, herausgegeben von Frank Widmann.

In dem Buch sind kindgerechte und praxiserprobte Gottesdienstmodelle und biblische Erzählungen zu Taufe und Abendmahl gesammelt. Im Blick sind Kinder im Alter von 5 – 9 Jahren. Die Entwürfe sind komplett ausgearbeitet. Sie können direkt so übernommen oder leicht an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Die spannenden Nacherzählungen aus der Bibel lassen sich aber nicht nur im Gottesdienst verwenden, um mit Kindern Taufe und Abendmahl zu feiern. Ebenso anregend sind sie für den Religionsunterricht oder für die religionspädagogische Arbeit in Kindertagestätten.

Erschienen ist das Buch im Verlag „Junge Gemeinde“, alle Details sind hier zu finden.

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Konfirmation feiern 2021 – aber wie? Hinweise und Impulse https://anknuepfen.de/konfirmation-feiern-2021-aber-wie-hinweise-und-impulse/ https://anknuepfen.de/konfirmation-feiern-2021-aber-wie-hinweise-und-impulse/#respond Fri, 07 May 2021 12:54:22 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=574 In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Gottesdienst hat ptz-Dozent Martin Trugenberger ein ausführliches Dokument verfasst mit zahlreichen Hinweise, Ideen und Impulsen, wie ein Konfirmationsgottesdienst unter Corona-Bedingungen gefeiert werden kann. An dieser Stelle finden Sie die Einleitung des Textes – unten verlinkt das gesamte Dokument als *.pdf-Datei zum Download.

Die grundlegenden Rahmenbedingungen auch für Konfirmationsgottesdienste sind im aktualisierten Rundschreiben vom 14.04.2021 (AZ 50.10-03-V62/5.1) zusammengestellt. Entscheidend ist für die Planung und Gestaltung, dass neben weiteren Bestimmungen der Landes-VO und der Landeskirche bei einer 7-Tages-Inzidenz zwischen 50/100.000 und 100/100.000 Einwohner alle Gottesdienste in geschlossenen Räumen maximal 35 Minuten dürfen (3.b). Bei einer 7-Tages-Inzidenz zwischen 100/100.000 und 200/100.000 Einwohner wird empfohlen Gottesdienste unter freiem Himmel zu feiern (4.a).

Diese Bedingungen bedeuten für einen Festgottesdienst, dass ggf. alle liturgischen Elemente des Gottesdienstes kürzer ausfallen müssen als gewohnt. Zu prüfen ist auch, an welchem Ort der Konfirmationsgottesdienst gefeiert wird. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit, das Zeitfenster zu erweitern, darin, die Festgemeinde mit den Konfirmand:innen und ihren Eltern vor der Kirche zu begrüßen und den Gottesdienst im Freien zu eröffnen und die Einsegnung dann im Gottesdienstraum anzuschließen.

Das Konfirmationsfest nehmen die Mitfeiernden als abschließenden Höhepunkt des Konfi-Jahres wahr. Es ist die festlich gestaltete, herausragende Station eines Glaubens- und Lebensweges in der Evangelischen Kirche. Verschiedene Motive, Motivationen und Erwartungen der Beteiligten verbinden sich an diesem Festtag und finden ihren Ausdruck in den Sakramenten, liturgischen Schritten, gottesdienstlichen Beiträgen der Beteiligten und schließlich im Familienfest. Pandemiebedingt werden nur einige Aspekte dieses Motivspektrums im Konfirmationsgottesdienst selbst zur Geltung gebracht werden können. Eine bewusste Auswahl, Akzentuierung und Vorbereitung der Gestaltungselemente sind unabdingbar.

Mit gutem Grund rücken insbesondere die Jugendlichen und ihre Familien mit ihren Erwartungen, Hoffnungen und Anliegen in den Mittelpunkt. Es sollte darum während des Gottesdienstes auch unter diesen erschwerten Bedingungen allen Beteiligten ermöglicht werden, in einer festlichen, persönlich ausgerichteten Atmosphäre die Kommunikation des Evangeliums zu erleben, ohne den Eindruck zu gewinnen, dass Teile oder der gesamte Gottesdienst unter Zeitdruck oder gar gehetzt gefeiert werden.

Hier ist das komplette Dokument zu finden.

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Konfirmation im Garten der Konfis: Eine Kurzliturgie https://anknuepfen.de/konfirmation-im-garten-der-konfis-eine-kurzliturgie/ https://anknuepfen.de/konfirmation-im-garten-der-konfis-eine-kurzliturgie/#comments Tue, 04 May 2021 12:53:49 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=549 Pfarrerin Ann-Kathrin Peters von der Evangelischen Pfarrgemeinde Mörsch/Neuburgweier hat mit ihrem Team ganz besondere Konfirmationen unter Corona-Bedingungen gefeiert: Konfirmiert wurde im Garten des Gemeindezentrums oder bei den Konfirmand:innen zuhause. Hier teilt sie ihre Erfahrungen und stellt die Liturgie und Bilder zur Verfügung. Ganz herzlichen Dank dafür!

Die Einzelkonfirmationen haben entweder auf den Grundstücken der Familien oder bei uns im Garten des Gemeindezentrums stattgefunden. Wir waren in der Regel zu viert: Eine Person aus dem Leitungsgremium der Kirche (Ältestenkreis), zwei Jugendliche aus dem Konfi-Team, Pfarrerin und im Garten der Gemeinde noch ein Musiker.

Wir waren immer mit dem Fahrrad unterwegs. Zu unserer „Ausstattung“ gehörten: Die Kirchenglocke am Fahrrad, sodass man uns schon von weitem Läuten hörte, unser „Papp-Jesus“, unsere Altarbibel, ein Kreuz und ggf. eine weiße Tischdecke. Im Garten unseres Gemeindezentrums haben wir den Tisch gerichtet und die Stühle gestellt. In den Gärten der Familien haben wir einen Tisch vorgefunden, der bereits mit Kerzen und Blumen dekoriert war.

Bei den Konfirmationen in unserem Garten war die Musik live. Wie auch bei anderen Kasualgottesdiensten haben wir im Vorfeld in den Familien gefragt, ob jemand Musik machen kann. Wenn Familienmitglieder nicht bereit waren, selbst Musik zu machen (wir hatten Keyboard, Gitarre, Klarinette und Querflöte), haben wir im Vorfeld Musik aufgenommen und diese dann abgespielt.

Die Gottesdienste waren kurz (30 Minuten) und sehr ergreifend: Sowohl Konfirmand*innen als auch Familienangehörige waren viel aufmerksamer und am Ende hatten wir alle das Gefühl gesegnet worden zu sein.

Unser Fazit: Unbedingt ausprobieren, auch wenn der Aufwand vielleicht etwas höher ist, es lohnt sich!

Pfarrerin Ann-Kathrin Peters


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Die wandernden Hoffnungsboxen – ein Beitrag für den Konfirmationsgottesdienst? https://anknuepfen.de/die-wandernden-hoffnungsboxen-ein-gimmick-fuer-den-konfirmationsgottesdienst/ https://anknuepfen.de/die-wandernden-hoffnungsboxen-ein-gimmick-fuer-den-konfirmationsgottesdienst/#respond Thu, 11 Mar 2021 06:11:00 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=523 Unboxing-Videos gibt es auf Youtube zuhauf zu finden: Videos, in denen Menschen neu erworbene Dinge auspacken und andere an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen.

Schon seit längerem gibt es den Entwurf von Andreas Behr vom rpi Loccum, der dieses Prinzip in den Konfi transferiert – mit sogenannten „Hoffnungsboxen“, die die Konfis dann auspacken, sich einen Gegenstand aus der Box nehmen, das ganze filmen, und dann noch ein zweites „Inboxing“-Video erstellen, in dem sie wieder einen Gegenstand in die Box legen. So wandert die Box von Konfi zu Konfi, und am Ende gibt es eine tolle Video-Kette, die zeigt, was alles in die Box und aus ihr heraus gewandert ist.

Auf diesen Entwurf soll an dieser Stelle aufmerksam gemacht werden – gerade mit Hinblick auf die Konfirmationsgottesdienste. Denn ein solches „Gesamt-Video“, das bei dieser Aktion über Wochen entsteht, könnte sehr gut in einen Konfirmationsgottesdienst mit eingebunden werden. Vielleicht bringen sogar manche Konfis ihren Hoffnungsgegenstand mit und sagen einen Satz dazu?

Je nach Gruppengröße wäre denkbar, auch zwei Kisten „wandern“ zu lassen, zum Beispiel eine für Jungs und eine für Mädels.

Hier geht’s zum Entwurf:

https://www.rpi-loccum.de/damfiles/default/rpi_loccum/Religionsp-dagogische-Impulse-Corona/Konfirmandenarbeit/Inboxing-Unboxing-Hoffnungsboxen-2.pdf-9362300b91b0d54bbf3ab14b0542b590.pdf

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„Learning Snack“ zu Weihnachten https://anknuepfen.de/learning-snack-zu-weihnachten/ https://anknuepfen.de/learning-snack-zu-weihnachten/#respond Fri, 11 Dec 2020 12:56:17 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=346 Weihnachten steht kurz bevor – es gibt viele Möglichkeiten, mit den Konfis digital über das Thema zu reden und ins Gespräch zu kommen. Eine ist der „Learning Snack“ zum Thema Weihnachten, den Andreas Behr vom rpi Loccum gestaltet hat. Genaugenommen sind es drei „Snacks“, mit denen die Konfis einen Gottesdienst für Zuhause oder die Konfi-Gruppe vorbereiten können.

Hier geht’s zum ersten Snack

Und hier gibt’s die Übersicht über alle drei

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Konfirmation: Segnen auf Distanz – Erfahrungsbericht aus Hirschlanden https://anknuepfen.de/konfirmation-segnen-auf-distanz-erfahrungsbericht-aus-hirschlanden/ https://anknuepfen.de/konfirmation-segnen-auf-distanz-erfahrungsbericht-aus-hirschlanden/#respond Tue, 01 Sep 2020 15:11:26 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=166 Wir haben im KU bei der Planung des Gottesdienstes über die Bedeutung und den Vollzug des Segens gesprochen (Worte + Spüren der Kraft und der Liebe Gottes) und haben den Jugendlichen vorgeschlagen, dass eine oder zwei Personen aus ihrem nächsten Kreis ihnen zur Seite treten und ihnen die Hand auf die Schultern legen.

Wir haben ein wenig Zeit gelassen und dann jeden Konfirmand sagen lassen, ob er/sie sich das vorstellen kann.

Das war gut so. Einige konnten es sich sofort vorstellen, andere waren eher passiv und hatten nichts dagegen. Ein Junge hat die Befürchtung geäußert, dass er unglaublich lachen muss (der hat nachher gar nicht gelacht. Das war ganz bewegend zwischen ihm und seinem Vater). Ein Mädchen sah sich im Zwiespalt, wen sie ansprechen soll, da sie niemanden bevorzugen, bzw. zurücksetzen wollte.

Nachdem wir darüber uns ausgetauscht haben und alle einig waren, habe ich den Eltern gemailt, wie das geplant ist und sie darum gebeten, sich darauf einzulassen.

Bei der Konfirmation habe ich es ganz kurz erklärt, dass beim Aufrufen der Konfirmanden die Segnenden auch nach vorne kommen sollen.

Wir hatten bei der Konfirmation zwei Kniebänke. Die Angehörigen sind gleich mit nach vorn gekommen und haben ihre Hand auf die Schultern gelegt.
Wir, Jugendreferent Danny Müller und ich, Pfarrerin Renate Egeler, waren im Abstand: ich habe den Segen mit erhobenen Armen gesprochen. Danny Müller hat den Segen mit der Nennung der trinitarischen Formel und dem Kreuzzeichen abgeschlossen.

Die Denksprüche haben wir vorgelesen. Die Schmuckurkunde und das Kreuz waren in einem schönen Umschlag auf einem Tischchen links und rechts der Kniebänke. Die Angehörigen haben den Umschlag den Konfirmanden überreicht.

Die Segnenden waren meistens zwei Personen, bei wenigen Jugendlichen eine Person.

Bei ca. einem Drittel waren es beide Eltern oder ein Elternteil. Bei drei Konfirmanden waren es die Geschwister (z.B. bei einer Konfirmandin, deren Eltern geschieden sind, waren es ihre beiden älteren Schwestern), ansonsten meinem Eindruck nach Tanten/Onkel, vermutlich die Patinnen und Paten.

Für mich war es sehr stimmig. Die Familien sind damit gut umgegangen. Ich hatte vor der Segnung noch erwähnt, dass die Jugendlichen sich entscheiden mussten, wer mit ihnen nach vorne tritt, dass dies aber stellvertretend für die ganze Familie geschieht, die die Konfirmanden mit ihren Segenswünschen und Gebeten begleiten.

Ich habe gute Rückmeldung darauf bekommen. („so sollte man es immer machen“)

Man könnte es als zu familienlastig empfinden, wo doch die Konfirmation die Ablösung von der Familie thematisiert und inszeniert. Gleichzeitig kann man es auch dahingehend deuten, dass die Nächsten/Eltern ihren Kindern den Segen Gottes mitgeben auf ihrem Weg der zunehmenden Selbstbestimmung.

So weit meine Erfahrungen von der Konfirmation in Hirschlanden. Vielleicht sind sie anderen hilfreich.

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20 Konfis in 5 Konfirmationen in Jagstfeld im Juli 2020 https://anknuepfen.de/20-konfis-in-5-konfirmationen-in-jagstfeld-im-juli-2020/ https://anknuepfen.de/20-konfis-in-5-konfirmationen-in-jagstfeld-im-juli-2020/#respond Fri, 24 Jul 2020 15:34:21 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=153 In Jagstfeld wurde eine der ersten Konfirmationen unter Corona-Bedingungen gefeiert. Pfarrerin Birgit Wildermuth hat hier ihr organisatorisches und liturgisches Vorgehen für uns zusammengetragen. Herzlichen Dank!

Ich bin an der Grundform (Agende S.22ff.) entlanggegangen und habe die Verkündigung reduziert auf Miniansprachen für jede/n Einzelne/n zu ihrem/seinem Konfirmationsspruch. Von der Gattung her ist diese Ansprache ein erweitertes Segenswort. (Die Grundform dieses Konfirmationsgottesdienstes findet sich auf der CD „anknüpfen – Praxisideen für die Konfirmandenarbeit“ 2. Auflage unter dem Titel „Du hast mich angesprochen“ von Bernd Wildermuth)

Der Gottesdienst sollte max. 40 Minuten dauern. Deshalb wurde das Grußwort des KGR ausgedruckt und an ein kleines Geschenk angeheftet. Dies diente gleichzeitig als Platzkarte für die Konfirmandinnen. Ergänzt habe ich die Liturgie um das Ritual der Patenehrung. Ablauf: kurze Dankesrede der Pfarrerin am die Paten. Die Paten erheben sich und erhalten von ihrer Konfirmandin eine Rose überreicht. Die Rosen stehen in einer Vase auf dem Taufstein bereit. Dort holen sie die Konfirmandinnen und „treten so nacheinander auf“. Konfirmandinnen und Paten werden gleichmaßen sichtbar und agieren vor aller Augen im Gottesdienstraum. Wie an keiner anderen Stelle des Gottesdienstes durchdringen sich hier kirchliche Feier und Familienfest.

Zum Ablauf: 4 Familien versammelten sich jeweils um einen Stehtisch im Garten vor der Kirche. Die Ansteckblume wurde dort jemandem einem aus der Familie angeheftet. Beim Glockenläuten führten Ordner die Gäste nach Familien getrennt in die Kirche. (Wir hatten 3 Bänke jeweils mit 2 m Abstand pro Familie und einzelne Plätze auf der Empore. Das Platzangebot (22-26 Personen pro Familie) wurde bei weitem nicht ausgeschöpft!) Einzug der Konfirmandinnen mit Pfarrerin zum Vorspiel „im Gänsemarsch“ mit 2 m Abstand. Die Konfirmandinnen nahmen Platz rechts und links versetzt am Mittelgang, als jeweils Erste in ihrer Familienreihe Platz.


Musik: Orgel zum Einzug und Auszug, 2 Vortragslieder im Abstand von 6 m zur Gemeinde und den anderen Mitwirkenden
Powerpointpräsentation zur Einsegnung; eingeblendet wird während der Kurzansprache: Name, Portraitfoto, vom Konfirmanden gestalteter Konfirmationsspruch (vgl. Beitrag in anknüpfen)

Die Einsegnung wurde mit den Konfirmadinnen im Vorfeld ausgetüftelt. Die 1. Gruppe hat das Modell geliefert, dem alle anderen dann auch gefolgt sind: Konfirmandin tritt einzeln vor den Altar und steht ca. 3 m vor der Pfarrerin. Direkter Blickkontakt und Ansprachemit Vor- und Nachnamen an. Der Segen wird mit nicht zu weit ausgebreiteten Händen – sollte die Person umfassen – gesprochen und mit dem Kreuzeszeichen abgeschlossen. Konfirmand antwortet mit Amen. Es folgt die Kurzansprache. Um keine Zeitverzögerung zu haben, wurde unmittelbar anschließend von einer Prädikantin aus der Gemeinde die Urkunde verlesen und der/dem gerade Gesegneten übergeben. Auszug der Konfirmanden wieder „im Gänsemarsch“, Gemeinde anschließend im Reißverschlussverfahren von hinten nach vorn. Die Familien trafen sich draußen automatisch wieder an „ihrem“ Tisch und warteten bis die/der Konfirmandin fotografiert war.
Dauer 40 Minuten. Manches ging schneller als geplant.

2 Konfirmationen am Sonntagvormittag waren gut möglich, 9.30 und 11.00 Uhr.


Rückmeldungen

Die Stimmung war durchweg gut. Es war öffentlich und doch familiär. Viele fanden diese Form besser als den gewohnte 1,5 Std. Marathon. Der Wegfall des Katechismusteils und die „aufrechte“ Einsegnung fanden viele „zeitgemäß“ und „angemessener“ als das alte Ritual des Niederkniens. Nur das Abendmahl wurde von ein paar Wenigen vermisst.
Das Patenehrung gewann durch die Kürze des Gottesdienstes noch einmal an Bedeutung. Sie war mit ein Grund für das sehr gute Feed Back auf die Gottesdienste. Sie war Paten wie Konfirmad*innen besonders wichtig.

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In Gebärden singen https://anknuepfen.de/in-gebaerden-singen/ https://anknuepfen.de/in-gebaerden-singen/#respond Tue, 30 Jun 2020 17:46:17 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=105 Stumm singen ist durch Gebärden möglich. Eine gute Idee von Vikar Lukas Balles aus Dettenhausen erreichte uns. Er singt in seiner Gemeinde „Meine Hoffnung und meine Freude“ in Gebärden.

Hier sind Erklärfotos:

Und hier sein Erklärvideo mit ihm selbst:

https://www.dropbox.com/s/8txbs7ojbnu6eiw/Meine%20Hoffnung%20und%20meine%20Freude_Geb%C3%A4rdensprache.mp4?dl=0

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Zeig dich! https://anknuepfen.de/zeig-dich/ https://anknuepfen.de/zeig-dich/#respond Fri, 26 Jun 2020 13:44:04 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=75

Konfirmation ist auch ein Fest für die Augen. Da gibt es viel zu sehen. Ihr zeigt Euch und Ihr bekommt einiges zu sehen und gezeigt.

Da ist die Gemeinde, die vielen Menschen, die diesen Tag mit Euch feiern. Diese große Gemeinschaft, von der Ihr schon lange ein Teil seid und nun aber mit der Konfirmation zu Partnern „auf Augenhöhe“ werdet.

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Von Pfarrer Dr. Jörg Conrad, Nehren (Redaktionsmitglied von Anknüpfen)

Konfirmation ist auch ein Fest für die Augen. Da gibt es viel zu sehen. Ihr zeigt Euch und Ihr bekommt einiges zu sehen und gezeigt.

Da ist die Gemeinde, die vielen Menschen, die diesen Tag mit Euch feiern. Diese große Gemeinschaft, von der Ihr schon lange ein Teil seid und nun aber mit der Konfirmation zu Partnern „auf Augenhöhe“ werdet.

Da sind Eure Familienangehörigen und Freude und ihr seht, wie wichtig Ihr ihnen seid, wie sie sich mit Euch freuen und an Eurem Lebensweg Anteil nehmen.

Da sind die Zeichen im Gottesdienst, die Euch etwas von der versöhnten Gemeinschaft zeigen, in der Gott und Ihr beieinander seid: Der Segen, in den Ihr gehüllt werdet, Euer Konfirmationsbibelvers, der Euch ein Lebensbegleiter sein wird, Eure Beiträge und Euer Konfirmationsbekenntnis, wodurch Ihr selbst zu Botschaftern der Liebe Gottes werdet.

Und da sind wir spätestens jetzt an dem Punkt angelangt, dass nicht nur Ihr etwas zu sehen bekommt, sondern Euch selbst zeigt. Ihr zeigt Euch als die Person, die ihr seid. Ihr werdet erkennbar und in den schönen Kleidern an der Konfirmation präsentiert Ihr Euch von Eurer Besten Seite. Und zugleich zeigt Ihr den Anderen was an Euch sichtbar wird: nämlich, dass Gott sich den Menschen freundlich zuwendet. Ihr seid wie ein Spiegel für Gottes Freundlichkeit, seine Gerechtigkeit und Wahrheit, seine Versöhnung, den Frieden, … für Mut und Liebe, Hoffnung und Zuversicht.

Und dann werdet Ihr vorne in der Kirche stehen, für alle sichtbar:

  • Ihr zeigt wofür Ihr steht.
  • Ihr zeigt und macht deutlich, was Euch wichtig ist.
  • Ihr zeigt, wo Ihr die Stimme erheben werdet oder Hand anlegen.
  • Ihr zeigt, wofür Ihr Euch einsetzt, wofür Ihr zu kämpfen bereit seid.
  • Ihr zeigt, was Eure Träume und Wünsche sind.
  • Ihr zeigt, was Eure Art ist, in der Welt zu sein und die Welt zu prägen.

Jesus hat einmal gesagt, dass Menschen Salz der Erde sein sollen und Licht der Welt. Damit meint er, dass wir sichtbar und schmeckbar sein sollen.  Andere sollen mit uns Würze und Helligkeit in ihr Leben bekommen.

Das alles findet einen Höhepunkt in der Feier der Konfirmation. Aber es beginnt viel früher und dauert auch darüber hinaus an. Und so bekommt Ihr nun die folgende Aufgabe:

Zeig Dich!

(a) Beantworte für Dich folgende Fragen:

  1. Was ist mir im Leben wichtig?
  2. Wofür möchte ich mich einsetzen? Wo mich engagieren?
  3. Was ist mir heilig?
  4. Wovon träume ich?
  5. Wovor habe ich Angst?
  6. Welches Bild habe ich von mir? Was für ein Mensch möchte ich sein?
  7. Welches Bild habe ich von Gott?
  8. Worauf kommt es im Leben an? Wann ist es ein gutes Leben?
  9. Wie und wo und für wen kann ich Salz der Erde und Licht der Welt sein. 

(b) Formuliere eine Botschaft an die Welt in 1-3 Sätzen. Packe in diese Botschaft all das, was Dir wichtig ist und wofür Du dich einsetzt.

(c) Gestalte ein Plakat (DINA2) mit dem Du Dich zeigst! Dieses Plakat wird in der Kirche hängen. Menschen sollen sehen können, was Dir wichtig ist, wer Du bist, wovon du träumst, wofür Du Dich einsetzt. Sie sollen Deine Botschaft an die Welt lesen können und den Konfirmationsbibelvers, den Du Dir ausgesucht hast. Und Sie sollen Dich sehen können und deshalb soll auch ein Foto von Dir auf diesem Plakat Platz finden.

Nutzt den Platz, gestaltet es so, dass es auch von etwas Entfernung zu sehen ist.

Zusammenfassung: Plakat DINA2 und darauf (1) Foto von Dir, (2) Dein Konfirmationsspruch, (3) Deine Botschaft an die Welt, (4) Bilder, Worte, Symbole für das, was Dir wichtig ist und was zu Dir gehört.

Das fertige Plakat bringt Ihr bitte in die Kirche. Dort hängt eine Schnur, an der Ihr das Plakat festmachen könnt.  Die Kirche ist jeden Tag von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Und macht ein Foto davon und stellt es in die KonAPP.

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Kontakt halten – zum Gottesdienst einladen https://anknuepfen.de/kontakt-halten-zum-gottesdienst-einladen/ https://anknuepfen.de/kontakt-halten-zum-gottesdienst-einladen/#respond Thu, 25 Jun 2020 13:45:05 +0000 https://blog.anknuepfen.de/?p=29 Konfi-Impuls für den 7. Sonntag nach Trinitatis (26. Juli 2020) zu Hebräer 13,1-3

(a+b 12/20, erschienen am 15. Juni 2020)

Dieser Konfi-Impuls steht vor der Herausforderung, dass in Zeiten von Corona sämtliche aktuelle Vorgaben beim Erstellen dieses Impulses beim Erscheinen desselben wieder passé sein werden. Die aktuelle Konfi-Maßgabe ist klar: Kontakt halten zu den Konfis von 2020 ist angesagt. Diese Maßgabe trifft in das Zentrum von Konfi- und Jugendarbeit: Sie ist zu allererst Beziehungsarbeit. Doch wie gestalten wir diese aus? Die Konfis sind mit Unterricht durch Homeschooling und schrägen Schulpräsenztagen übersättigt. Konfi sollte sich daher derzeit nicht als Unterricht mit Arbeitsblättern zeigen.

Der siebte Sonntag nach Trinitatis ist der letzte vor dem Start der langen Sommerferien. Wo ansonsten das Termin überfüllte Schuljahr Kontakte im Übermaß bereitet hätte, ist dieses Jahr die Vorfreude auf eine Auszeit vollkommen anders gelagert. Zum Glück kein Home-Schooling mehr für einige Wochen! Aber wohin verreisen wir, wenn Grenzen dicht sind und die Flieger am Boden bleiben müssen? Nach Terrasien, Gartinien oder Balkonien? Was wäre eine Auszeit für die Konfis?

Hebräer 13,1-2 lese ich vor allem so, dass wir Pfarrerinnen und Pfarrer angesprochen sind (Perspektivwechsel!): (BasisBibel)

Die Liebe zu den Brüdern und Schwestern soll bestehen bleiben. Vergesst aber auch die Gastfreundschaft nicht. Denn auf diese Weise haben schon manche, ohne es zu wissen, Engel als Gäste aufgenommen.

Wenn wir als die „Brüder und Schwestern“ unsere Konfis ansehen, dann gebietet ihnen unsere Gastfreundschaft. Ja, denn womöglich sind unter ihnen versteckte Engel. Der letzte Sonntag vor den Ferien könnte dann ein Gottesdienst für die Konfis werden – denn sich gottesdienstlich als Konfi-Gruppe zu treffen, ist möglich. Um die Bitten der Konfis aufzugreifen, kann eine Gesprächsphase in den Gottesdienst eingebaut werden. Und dann bringen Sie Eis mit, zweimal ein 10er Pack in einer Eistasche. Stellen Sie es zum Bedienen an den Ausgang hin. Falls die Kontaktsperre sich lockert, können Sie die Gastfreundschaft noch weiter ausgestalten. Dann braucht es vielleicht auch keinen Gottesdienst. Übertreiben Sie mit Essen und Trinken, Tischdekoration und was dazugehört. Nutzen Sie Ihren Garten des Pfarrhauses. Der ist so groß, dass eine lange „Abstandstafel“ reinpasst. Erheben Sie das Glas und sagen Sie: „Liebe Konfis, der Text für die heutige Predigt heißt so: [siehe oben]. Nun dachte ich mir: Wahrscheinlich bin ich gemeint, der Gäste haben sollte und vielleicht könnte es sein, dass unter euch Engel sind. Ihr seid auf Gottes Namen getauft, wie ich auch. Bezogen auf Gott sind wir Christen Brüder und Schwester. Meine Verbundenheit zu euch soll bestehen bleiben, und deshalb seid heute meine Gäste! Auf Euch!“

Pfarrer Dietmar Winter, Studienassistent für Konfi-Arbeit am ptz Stuttgart (Haus Birkach)

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